1 2 3 4
Neues vom Hof

18. - 19. August, Allgemeiner Reitlehrgang mit Nicole Kempf
Wie schon in den vorangegangenen Jahren konnte Nicole Kempf für einen Lehrgang im Spätsommer gewonnen werden. Reiter aus ganz Sachsen nutzten wieder die Gelegenheit. Nachdem sich jeder Reiter mit seinem Pferd in der ersten Einheit vorgestellt hatte, wurden für jeden individuelle Aufgaben besprochen. Dabei konnte jeder seine Wünsche und persönlichen Ziele äußern. Auch wenn für die meisten Reiter die Turniersaison schon beendet war, wurden Aufgabenteile geritten, um diese auszuwerten. Dabei konnten sowohl bereits gemachte Fortschritte im Vergleich zum Vorjahr besprochen werden als auch darauf aufbauende Übungen ausgearbeitet werden. Nicht nur für die Zuschauer auch für Nicole war es spannend zu sehen wie sich die Pferde entwickelt haben. Darüber hinaus war es auch dieses Mal interessant neue Pferde-Reiter-Paarungen zu sehn. Sowohl für Reiter vom Hof als auch für auswärtige war der Kurs wieder sehr lehrreich und interessant.



11. August, Fohlenreise mit Alex Conrad Fohlenbeurteilung Basisprüfung
Für den einen oder anderen Züchter in Sachsen war es das erste Mal, seine Fohlen nicht in Zweinig, sondern auf der Fohlenreise bewerten zu lassen. Durch die Amtshilfe aus Sachsen-Anhalt nahmen auch Züchter aus dem Geiseltal teil.
 Für jeden Züchter von Islandpferden aus Sachsen und Thüringen ist es die Gelegenheit, seinen Zuchterfolg offiziell bewerten zu lassen. Als Zuchtrichter konnte Alex Conrad gewonnen werden, der schon am Sonnabend Vormittag die ersten Fohlen in Sachsen-Anhalt bewertete. Danach trafen sich die sächsischen Züchter in Chemnitz/Rottluff auf Anna's Winkelhof. Bestes Stutfohlen wurde Elska von der Waldenburg (Besitzerin Juliane Knoop) mit einer Note von 7,97. Bestes Hengstfohlen wurde Baron vom Geiselthal (Besitzerin Julia - Pascal Ebermann) mit einer Note von 7,94.

27. - 29. Juli, "IPZV Longierabzeichen"
Dass auch die Arbeit vom Boden mit dem Pferd vor und begleitend zum Reiten wohl durchdacht sein muss und klaren Regeln folgt, war allen Teilnehmern schon vorher klar. Im den Kursen zum "IPZV Longierabzeichen I und II" soll eben dieses Basiswissen vermittelt werden. Neben der Vermittlung von theoretischen Grundlagen, wurde zuerst die korrekte Handhabung der Ausrüstung geübt. Schon beim Aufnehmen der Longe wurde klar, dass einfach Fehler gemacht werden können. Doch wollten sich alle so schnell wie möglich praktisch beweisen. Es wurden Übergänge in den Grundgangarten, das Verkleinern und Verlagern des Zirkels trainiert. Selbst die verschiedenen Formen des Handwechsels wurden geübt bis alles klappte. Alle Kursteilnehmer nutzen auch die Gelegenheit, verschiedene Pferdetypen unter den gleichen Aufgaben zu beobachten und wie der Longierende damit umgeht. Klappte einmal etwas nicht gleich auf Anhieb, hatte Anina immer einen Tipp parat und half oft praktisch mit. Alle Teilnehmer stellten sich der Prüfung am Sonntag und bestanden diese. Für einige war dieser Kurs ein weiterer Baustein in der Vorbereitung auf die Trainerausbildung.


5. - 6. Mai, Reitlehrgang mit Anina
Zum Beginn der Turniersaison wurde es höchste Zeit, sich den letzten Schliff geben zu lassen und sich auf die Prüfungen vorzubereiten. Darüber hinaus nahmen auch dieses Mal wieder neue Reiter-Pferd-Paarungen teil und der eine oder andere nutzte den Kurs für ein intensiveres Training. Begonnen wurde im Dressurviereck mit Gymnastizierung und Trabarbeit. Darauf aufbauend konnte für jeden individuell ein Wochenendprogramm zusammengestellt werden. Für ambitionierte Reiter wurde gezielt auf die Turnierprüfungnen hingearbeitet. Parallel dazu wurde natürlich an Sitz und richtiger Hilfengebung gearbeitet. Dafür hatte Anina Franklinbälle dabei und jeder konnte sich daran versuchen. Ob unter den Armen, zwischen Bein und Sattel oder unter dem Gesäß, jeder war von dem Vorher-Nachher-Effekt überrascht. Selbst nach dieser kurzen Anwendung von wenigen Minuten wurden Veränderungen im Sitz und der Haltung des Reiters festgestellt. Aber auch die Pferde reagierten nun ganz anders auf die Einwirkung der Reiter. In den Pausen wurden die Videos ausgewertet und jeder konnte mit dem Balimo-Sitztrainer üben, um an einem besseren Sitz zu arbeiten. Sowohl Turnier- als auch Freizeitreiter lernten wieder eine Menge dazu und nahmen auch Aufgaben mit nach Hause, um an sich und ihrem Pferd weiterzuarbeiten.

27. - 30. April, Kergja von Zweinig überzeugt zur FIZO auf dem Lipperthof in Wurz
Über ein sehr gutes Starterfeld durfte sich das Publikum der nunmehr 39. gerittenen Materialprüfung an der Hutzlmühle in Wurz in diesem Jahr freuen.
Jochen Heft war dieses Mal mit Kergja von Zweinig (V: Spoliant vom Lipperthof, M: Kolka frá Kálfhóli) dabei. Aufgrund der sehr guten Abstammung waren alle auf die Benotung gespannt. Kergja wurde von Þorður Þorgeirsson aus Wurz vorgestellt und das Ergebnis überraschte alle sehr. Kergja wurde beste 7-jährige Stute mit einer Gesamtnote von 8,06. Als erste überhaupt FIZO-geprüfte Stute des Weltmeisterhengstes von 2013 Spoliant vom Lipperthof kann Jochen Heft sehr stolz auf diesen Erfolg sein. Kergja konnte sowohl bei der gerittenen Bewertung als auch mit einem sehr guten Gebäude überzeugen. Sie wird in der Zweiniger Zucht für weitere hervorragende Nachkommen sorgen.









20. - 22. April, IPZV Longierabzeichen I und II
Nach den äußerst erfolgreichen Abzeichenkursen in 2017 starteten die Zweiniger mit dem Kurs zum "IPZV Longierabzeichen I und II" in das Jahr. Dass auch die Arbeit vom Boden mit dem Pferd vor und begleitend zum Reiten wohl durchdacht sein muss und klaren Regeln folgt, war allen Teilnehmern schon vorher klar. Im Kurs zum "IPZV Longierabzeichen I" soll eben dieses Basiswissen vermittelt werden. Neben der Vermittlung von theoretischen Grundlagen wurde zuerst die korrekte Handhabung der Ausrüstung geübt. Schon beim Aufnehmen der Longe wurde klar, dass einfache Fehler gemacht werden können. Doch wollten sich alle so schnell wie möglich praktisch beweisen. Es wurden Übergänge in den Grundgangarten, das Verkleinern und Verlagern des Zirkels trainiert. Selbst die verschiedenen Formen des Handwechsels wurden geübt bis alles klappte. Die Teilnehmer des "IPZV Longierabzeichen II" Kurses vertieften darüber hinaus ihr Wissen zur Arbeit mit Hilfszügeln. Alle Kursteilnehmer nutzten dabei die Gelegenheit, verschiedene Pferdetypen zu longieren und unter den gleichen Aufgaben zu beobachten. Klappte einmal etwas nicht gleich auf Anhieb, hatte Anina immer einen Tipp parat und half oft praktisch mit. Alle Prüflinge bestanden auch dieses Mal aufgrund der auszeichneten Vorbereitung durch den Kurs und beste Lernbedingungen.

30. März, Osterritt
Nach den letzten Wetterkapriolen war es noch nicht sicher, ob dieses Jahr überhaupt ein Osterritt stattfinden könnte. Durch den Sturm und Schnee 
der letzten Wochen waren die Reitwege durch Windbruch und Nässe nur schwer passierbar. Doch die Reiter hatten Glück und bei mildem Frühlingswetter machten sie sich auf den Weg. Nachdem die sieben Reiter an den Sommerweiden entlang geritten waren, wurde auf halber Strecke Pause gemacht. Alle stärkten sich mit warmen Getränken und leckeren Ostereiern. Es war wie immer ein sehr entspannter Ritt. Nach der Rückkehr stärkten sich alle mit der leckeren Kartoffelsuppe und genossen die ersten Sonnenstrahlen.




Februar, Mitgliederversammlung
Am 3. März findet die jährliche Mitgliederversammlung des IPZV Zweinig e.V. statt. Dazu wird in die Magaretenmühle eingeladen. Es wird wieder das vergangene Jahr ausgewertet und es gibt wieder einen Ausblick auf die Höhepunkte des kommenden Jahres.











18. - 21. Januar, Messe "Partner Pferd" in Leipzig
Die Messe "Partner Pferd" in Leipzig ist eine der bedeutendsten Pferdemessen im Osten Deutschlands. Auch wenn im Hauptprogramm internationale 
Springreiter am Start sind, erlebte der Aktionsring am letzten Wochenende einen anderen unvergesslichen Höhepunkt. Dort präsentierten Reiter aus Sachsen und Thüringen aus Illsitz, Sprotta und Zweinig unsere Islandpferde. Während der Gangpräsentation auf dem Fino Strip wurden die Taktunterschiede zwischen Tölt und Trab lautstark dargeboten. Die Zuschauer waren sichtbar beeindruckt und wer noch Fragen hatte, konnte sich diese am Stand beantworten lassen. Dort wurde über alles rund um das Islandpferd informiert, von Ausbildung für Pferd und Reiter bis hin zu Kinderreitferien. Doch der wahre Höhepunkt sollte die lang geprobte 8er Quadrille der drei beteiligten Höfe werden. Schon beim Einritt sprang der Funke auf die Zuschauer über. Die staunten nicht schlecht und belohnten die anspruchsvolle Choreographie mit Applaus schon während der Vorführung. Nachdem es die Reiter mit diesem Auftritt so richtig haben krachen lassen, werden jetzt schon die nächsten Events geplant. Es war jedoch auch die Belohnung der Kooperation vom Hirtenhof Illsitz, dem Schwarzbachhof Sprotta und dem Islandpferdehof Zweinig.

A. Kühl (Text), (Foto: Maria Stelzer) ansonsten alle Fotos auf www.islandpferdehof-zweinig.de von A. Kühl




4ün 3 2 1