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Neues vom Hof

12. - 13. Mai, OSI und Hestadagar Zweinig

Obwohl der Frühling in diesem Jahr noch auf sich warten ließ und die Wettervorhersage Nachtfrost angekündigt hatte, konnten wieder weit über 100 Meldungen registriert werden. Aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Bayern und Polen konnten Pferde und Reiter begrüßt werden. In den Tagen zuvor waren sowohl die Ovalbahn als auch das Dressurviereck und der Paddock einem Frühjahrsputz unterzogen worden. Von diesen ausgezeichneten Bedingungen der Reitanlagen konnten sich alle Reiter schon am Freitag nach der Anreise überzeugen.
Der Samstag Morgen begann mit der Gehorsam C Prüfung und verschiedenen Vorentscheiden in den Tölt- und Viergangprüfungen. Am Nachmittag fanden die Hestadagar-Prüfungen statt. So konnte Lea Hildebrandt mit Tritill vom Neddernhof die 'Best of Dreigang' gewinnen, Dirk Wadewitz kam mit Heldur von Zweinig auf Platz 3. Im erstmals durchgeführten Gleichmäßigkeitswettbewerb mussten zwei Runden möglichst zeitgleich geritten werden. Hier gewannen Klaus Tanneberger mit Aki und Andreas Kühl mit Bassi von Zweinig mit einem Zeitunterschied von nur 0,2 Sekunden. Im Rahmen des Hestadagar's bekamen Reiter wieder die Gelegenheit Jungpferde in der 'Best of Youngsters' vorzustellen. Mit einer Punktzahl von 6,8 gewann Claudia Oehmichen mit Hrafnar vom Goldgrund und belegte mit Neisti von Chemnitz mit einer Punktzahl von 6,4 ebenfalls den zweiten Platz.
Am Sonntag wurden die Endausscheide in den Töltprüfungen und im Vier- und Fünfgang bestritten. Den abschließeneden Endausscheid im Fünfgang gewann Annette Spitzer mit Pandra vom Schloßberg, vor Ricarda Malies mit Svipa und Anne-Sophie Fliß mit Skalm vom Eichenhof.
Die große Teilnehmerzahl in den Wettbewerben und beste Bedingungen für Pferde und Reiter trugen zum Erfolg des Turniers bei. Im Vorfeld des 20-jährigen Zuchtjubiläums im August war das OSI ein gelungener Auftakt des Jahres.


14. - 15. April, Lehrgang zur Turniervorbereitung mit Anina Winkes

Rechtzeitig vier Wochen vor dem OSI in Zweinig konnten sich sowohl alle ambitionierten Turnierreiter als auch alle interessierten den letzten Schliff geben lassen. Da Anina einige Pferde und Reiter von früheren Kursen schon gut kannte, konnte zum Teil an bereits begonnenen Aufgaben weitergearbeitet werden. So wurde an einzelnen Prüfungsteilen geübt und diese wurden wenn nötig auch durch zusätzliche Einheiten vom Boden ergänzt. Darüber hinaus wurden Jungpferde aus eigener Zweiniger Zucht erstmalig geritten vorgestellt. Dabei wurde der Schwerpunkt auf die weitere Ausbildung gelegt. Dabei wurden sowohl die Grundgangarten trainiert als auch am Takt im Tölt gefeilt.
Anina nahm sich für jeden Zeit, um auf die Wünsche und Probleme der Reiter einzugehen. Ob zur Sicherung des Trab durch gezielte Hilfengebung oder die Verbesserung der Übergänge zwischen Gangarten, Anina hatte immer den passenden Tipp parat.


6. April, Osterritt

Obwohl die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt lagen und von Frühling noch nichts zu spüren war, trafen sich 14 Reiter zum traditionellen Osterritt in Zweinig. Aufgrund der zahlreichen Reiter blieb kaum ein Pferd zu Hause. Nachdem Ossig und Gertitzsch passiert waren, erreichten die Reiter Präbschütz. Dort wurden sowohl die Reiter als auch die Pferde von Emus, untergebracht in einem Gehege, überrascht. Doch unbeirrt davon setzen alle den Ritt fort und erreichten pünktlich zur Mittagspause den Stausee in Baderitz.
Nun hatten alle die Gelegenheit auf Ostereiersuche zu gehen. Ob im Gebüsch oder im Unterholz des Waldes, es war für jeden etwas dabei. Bei Kartoffelsuppe und heißen Getränken stärkten sich alle für den zweiten Teil des Rittes. Durch Simselwitz und Mochau ging es vorbei an den am Vortag abgebrannten Osterfeuern.  Doch um sich aufzuwärmen mussten sich alle noch etwas gedulden.
Nach der Ankunft zurück in Zweinig konnten die Reiter ihre Füße aufwärmen und wurden mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Trotz der frostigen Temperaturen hatten wieder alle Spaß beim diesjährigen Osterritt.


30. März - 1. April, Longierlehrgang mit Gaby Wangemann

Pünktlich vor dem Beginn des wöchentlichen Reitunterrichts fand der erste Reit- und Longierlehrgang statt. Sowohl Reitschüler als auch Interessierte konnten sich entweder für Aufgaben für die Bodenarbeit oder Reiteinheiten entscheiden. Schon am Freitag Abend wurden vorwiegend Dressuraufgaben im Schritt und Trab absolviert. Am Samstag folgten dann Lektionen an der Doppellonge und es wurden sowohl das Anlegen der Ausrüstung als auch die sensible Longenführung geübt. Die Kursteilnehmer ließen sich dabei nicht von dem durchwachsenem Wetter entmutigen und trotzten dem Hagel- und Schneefall. Viele Reitschüler nutzten schon diese Gelegenheit, um zu sehen in welcher Form sich Reiter und Pferd befinden. Darüber hinaus wurde schon begonnen, einzelne Prüfungsteile für das Turnier im Mai zu üben.



17. März, Akupressurlehrgang mit Irina Rosch

Nachdem im vorigen Jahr Irina Rosch einen ersten Einblick in alternative Heilmethoden und deren Anwendungen speziell am Pferd vorgestellt hatte, wurde diesmal der Schwerpunkt auf die Akupressur gelegt. Der theorische Teil wurde gleich in den Stall und später ins Dressurviereck verlagert, um direkt am Pferd das Erlernte anzuwenden. So wurden die Rückenwirbel ertastet und die perfekte Sattellage für jedes Pferd ermittelt. Am Nachmittag wurden einzelne Pferde an der Longe vorgestellt und Irina half, Unterschiede im Exterieur zu erkennen und danach Schlußfolgerungen für die Gangveranlagung abzuleiten. Zum Abschluß wurden noch verschiedene Bandagen zur Ergänzung der Bodenarbeit angewendet, um Muskelgruppen gezielt zu aktivieren. Viele Teilnehmer nutzten diesen Lehrgang als Gelegenheit, die im vorigen Jahr begonnenen Trainingsmethoden prüfen und sich von Irina weiter beraten lassen.


3. März, Seminar zur Pressearbeit

Im Rahmen der bundesweit durchgeführten Seminarreihe zur Pressearbeit des IPZV wurde nach Zweinig eingeladen. So hatten sich dann auch 11 Presseverantwortliche und Interessenten eingefunden, um sich von Charlotte Erdmann Tipps und Tricks geben zu lassen. Der Schwerpunkt des Seminars war, das Islandpferd mit seinen individuellen Eigenschaften in den Medien darzustellen. Dabei wurden für alle Probleme, wie die Akzeptanz bei Printmedien, eine Lösung gesucht. So muß die Geschichte um das Islandpferd bzw. das Ereignis ausschlaggebend genug sein.
Darüber hinaus wurden grundsätzliche Arbeitsweisen und Werkzeuge vorgestellt. Ob für die Vereins-Homepage und deren Design oder die Vorbereitung von Veranstaltungen, für jeden war die Veranstaltung der informativ und regte zur Kreativität an.



28. Januar, Jahreshauptversammlung IPZV Zweinig e.V.

Zur diesjährigen Mitgliederversammlung laden wir in die Margaretenmühlen ein, Beginn 10:00 Uhr. Thema wird unter anderem 20 Jahre Islandpferdezucht in Sachsen und Thüringen sein. Bitte meldet euch bis 22.01. zur Teilnahme an der Versammlung an.










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