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Neues vom Hof

2. - 3. September, Reitkurs mit Nicole Kempf 
Nachdem am Freitag zur Fohlenschau noch renerisches Wetter die Stimmung etwas getrübt hatte, schien am Kurswochenende die Sonne. Reiter aus
ganz Sachsen nutzten wieder die Gelegenheit, sich nach der Turniersaison zu treffen und die Erfolge zu besprechen. Nachdem sich jeder Reiter mit seinem Pferd in der ersten Einheit vorgestellt hatte, wurden für jeden individuelle Aufgaben besprochen. Dabei konnte jeder seine Wünsche und persönlichen Ziele äußern. Dabei konnten sowohl bereits gemachte Fortschritte besprochen werden als auch darauf aufbauende Übungen ausgearbeitet werden. Auch hier konnte Nicole wieder Tipps aus der Sicht eines Turnierrichterrs geben. Darüber hinaus war es auch dieses Mal interessant neue Pferde-Reiter-Paarungen zu sehn. Sowohl für Reiter vom Hof als auch für auswärtige war der Kurs sehr lehrreich und interessant.


1. September, Fohlenschau, Ergebnisse Stuten Hengste
Bei herbstlichen Temperaturen trafen sich am Freitag Züchter und viele Besucher in Zweinig, 
um den diesjährigen Fohlenjahrgang zu begutachten. Für jeden Züchter von Islandpferden aus Sachsen und Thüringen ist es die Gelegenheit, seinen Zuchterfolg offiziell bewerten zu lassen. Als erfahrene Richterin stand Nicole Kempf vom IPZV e.V. zur Verfügung. Am Nachmittag fand die Bewertung der diesjährigen 4 Hengst- und 8 Stutfohlen statt. Darüber hinaus wurden wieder Stuten basis geprüft. Mit einer Note von 8,01 wurden Glampi von Zweinig (Besitzer Jochen Heft, Foto) und Lettir vom Hirtenhof Illsitz (Besitzerin Ines Lantzsch) als beste Hengstfohlen bewertet, bestes Stutfohlen wurde Arsol von der Dresdner Heide (Besitzerin Sandra Schulze) mit 8,04 Punkten. Die Ergebnisse stellten wieder die hochklassige Zucht aus Sachsen und Thüringen unter Beweis, die sich auch im gesamtdeutschen Vergleich sehen lassen kann. Durch Nicole Kempfs Bewertungen und ihre fachkundigen Hinweise war die Fohlenschau sowohl für den fachkundigen Besucher als auch für den interessierten Neuling immer wieder sehenswert und informativ.

3. - 9. Juli, „IPZV Reitabzeichen Bronze und Silber“ 
In der letzen Woche fanden die IPZV-Reitabzeichen-Lehrgänge Bronze und Silber unter der Leitung von Anina Winkes statt. Auf vielfachen 
Wunsch war der Jahresplan dazu extra angepasst worden. Reiter aus Sachsen, Bayern und Sachsen-Anhalt nutzten die Gelegenheit, sich innerhalb einer Woche die theoretischen Grundlagen zu erarbeiten, um dann in den praktischen Einheiten diese umzusetzen. Es wurden Tölt- und Viergangprüfungen geritten, aber auch Dressuraufgaben und Übungen im leichten Sitz mit Cavalettis fehlten nicht. Trotz des eng gestrickten Zeitplans wurde sich für jeden Reiterindividuell Zeit genommen. Klappten einzelne Aufgabenteile noch nicht gleich auf Anhieb, so wurden zusätzliche Unterrichtseinheiten am Abend eingeschoben. Darüber hinaus wurde von den Reitabzeichen - Silber - Reitern der Pferdetausch innerhalb der Töltprüfung geübt. Jeder fand es spannend sich in kurzer Zeit auf ein anderes Pferd einzustellen und es für die Töltaufgabe vorzubereiten.Alle Teilnehmer bestanden die abschließenden Prüfungen abgenommen von Jennifer John und Anina Winkes. Nach den schon durchgeführten IPZV-Longierabzeichen-Lehrgängen im Frühjahr wurde die anspruchsvolle Lehrgangsreihe fortgesetzt und viele legten damit die Grundlage für weitere Fortbildungen.

20. - 21. Mai, OSI und Hestadagar
Nicht nur die Temperaturen stiegen an diesem Wochenende auf sommerliche Werte, auch auf der Ovalbahn ging es heiß her. Nachdem schon vor dem Beginn des OSI in Zweinig klar war, dass der Teilnehmerrekord vom Vorjahr nicht geknackt werden konnte, nahmen dieses Mal sehr viele neue Teilnehmer teil. Mit über 110 Nennungen waren spannende und abwechslungsreiche
Prüfungen garantiert. Schon in der Jugendklasse überzeugten Zweiniger Reiter mit Pferden aus eigener Zucht. Katharina Heft gewann mit 5,37 Pkt. auf Broddi von Zweinig die K.L.V5. Doch auch in den anderen Sportklassen ging es heiß her, Andreas Kühl gewann die SB.T8 mit 5,53 Punkten mit Bassi von Zweinig. Kirsten Klepka gewann mit Háfeti vom Friedrichshof die S2.V2 mit 6,33 Pkt. Den Zweiniger Fünfgang X.XFÜNF gewann Anna Lindemann mit Fannar frá Hlemmiskeiði 3 mit 5,67 Pkt. . In der „Best of Youngster“-Wertung wurden angerittene Jungpferde und deren Potential bewertet. Hier wurde Solhvit vom Ölberg vorgestellt von Stephanie Bittner mit 6,08 Pkt. am höchsten bewertet, Frami vom Lichtenberg präsentiert von Annika Fischer und 6,07 Pkt auf Platz 2 und Hetja vom Sonnenwindhof vorgestellt von Anina Winkes und 6,00 Pkt auf Platz 3. Mit diesem Turnier und einer logistischen Meisterleistung auf dem Paddock sorgten die Zweiniger wieder für einen besonderen Höhepunkt im ostdeutschen Turnierkalender. Auch wenn in diesem Jahr einige Teilnehmer kurzfristig absagten, konnten sehr vele neue Gesichter begrüßt werden. Perfekt organisiert setzte dieses Turnier wieder Maßstäbe bezüglich steigender Qualität sowohl bei Pferden als auch bei Reitern.

6. - 7. Mai, Reitlehrgang mit Anina
Es waren nur noch zwei Wochen bis Turnier in Zweinig und so nutzen viele Reiter die Gelegenheit, sich auf die Prüfungen vorzubereiten. 
Darüberhinaus nahmen auch dieses Mal wieder neue Reiter-Pferd-Paarungen teil und der eine oder andere nutzte den Kurs für ein intensiveres Training. Begonnen wurde im Dressurviereck mit Gymnastizierung und Trabarbeit. Darauf aufbauend konnte für jeden individuell ein Wochenendprogramm zusammengestellt werden. Für ambitionierte Reiter wurde auf die Turnierprüfungnen hingearbeitet und am Ende komplett durchgeritten. Parallel dazu wurde natürlich an Sitz und richtiger Hilfengebung gearbeitet. Dafür hatte Anina Franklinbälle dabei und jeder konnte sich daran versuchen. Ob unter den Armen, zwischen Bein und Sattel oder unter dem Gesäß, jeder war von dem Vorher-Nachher-Effekt überrascht. Selbst nach dieser kurzen Anwendung von wenigen Minuten wurden Veränderungen im Sitz und der Haltung des Reiters festgestellt. Aber auch die Pferde reagierten nun ganz anders auf die Einwirkung der Reiter. In den Pausen konnte mit dem Balimo-Sitztrainer weitergeübt werden, um an einem besseren Sitz zu arbeiten. Sowohl Turnier- als auch Freizeitreiter lernten wieder eine Menge dazu und nahmen auch Aufgaben mit nach Hause, um an sich und ihrem Pferd weiterzuarbeiten.


4. - 7. Mai, Präsentation des Islandpferdes auf der agra Leipzig
Die nun schon für den IPZV Zweinig e.V. zur Tradition gewordene Landwirtschaftsausstellung "agra" in Leipzig wurde auch dieses Jahr wieder
genutzt, um im Rahmen des Zuchtverbandes Sachsen-Thüringen e.V. Zuchterfolge vorstellen. So traf man alte Bekannte von namhaften sächischen Gestüten wie Graditz wieder. Wie zu jeder "agra" wurde dem Messebesucher neben den verschiedenen Pferderassen auch das nötige Hintergundwissen vermittelt. Für den IPZV e.V. Zweinig stellten Jochen Heft, Helmut Stichel, Michelle Beuchold und Andreas Kühl mit Venja von Zweinig eine Stute aus der Zweinger Zucht vor. Bei den den täglichen Show-Programmen konnten sich die Messebesucher einen ersten Eindruck über die Bandbreite der sächsich-thüringischen Pferdezucht machen. Bei der täglichen Präsentation aller Rassen zeigte sich wieder einmal die Gelassenheit des Islandpferdes. Auge um Auge neben einem Zuchtbullen blieb Venja gelassen und ließ sich davon nicht beeindrucken. Darüberhinaus wurden alle auf der Messe vertretenen Pferderassen noch einmal in einem eigenen Programm vorgestellt. Diese Gelegenheit wurde genutzt, um den Besuchern den Tölt an der Hand vorzustellen. Doch damit nicht genug. Am Wochenende verzauberten die Reiterinnen der Elfen-Quadrille vom Schwarzbachhof Sprotta  mit einer sehr anspruchsvollen Choreographie und zauberhaften Kostümen die Zuschauer.

14. April, Osterritt
Schon nach dem Osterfeuer am Gründonnerstag waren alle am Abend gespannt, wohin der Ritt dieses Mal gehen würde. Nachdem die Tage im April ehr kühl und feucht ausgefallen waren, war bereits am Morgen klar, dass dieser Tag wohl der wärmste zu Ostern werden würde. Auch dieses Mal nahmen wieder Reiter aus ganz Sachsen teil. Über Feldwege entlang der Feldraine konnte jeder sehn, dass der Frühling noch weit entfernt war. Durch Täler und über Hügel konnte man oft die schon absolvierte Strecke aber auch den noch zu reitenden Weg einsehen. Nach einer ausgiebigen Rast im Klosterpark Altzella, bei dem sich auch die Pferde stärken konnten, ging es wieder auf den Heimweg. Dabei wurden wieder einmal neue Reitwege erkundet. Am Ende konnte man auf einen rundum gelungenen Tag zurückblicken. Nach einem perfekt organisierten Ritt traf man sich am nächsten Tag zum Muskelkaterritt und schwärmte noch lange von diesem traumhaften Tagesritt.


7. - 9. April, "IPZV  Longierabzeichen I"
Dass auch die Arbeit vom Boden mit dem Pferd vor und begleitend zum Reiten wohl durchdacht sein muss und klaren Regeln folgt, war allen 11 Teilnehmern schon vorher klar. Im Kurs zum "IPZV Longierabzeichen I" soll eben dieses Basiswissen vermittelt werden. Neben der Vermittlung von 
theoretischen Grundlagen, wurde zuerst die korrekte Handhabung der Ausrüstung geübt. Schon beim Aufnehmen der Longe wurde klar, dass einfach Fehler gemacht werden können. Doch wollten sich alle so schnell wie möglich praktisch beweisen. Es wurden Übergänge in den Grundgangarten, das Verkleinern und Verlagern des Zirkels trainiert. Selbst die verschiedenen Formen des Handwechsels wurden geübt bis alles klappte. Alle Kursteilnehmer nutzen auch die Gelegenheit, verschiedene Pferdetypen unter den gleichen Aufgaben zu beobachten und wie der Longierende damit umgeht. Klappte einmal etwas nicht gleich auf Anhieb, hatte Anina immer einen Tipp parat und half oft praktisch mit. 10 Teilnehmer stellten sich der Prüfung am Sonntag und bestanden diese. Einige wird man bestimmt im Juni beim "IPZV Longierabzeichen II" wiedersehen.

2. April, IPZV-Basispass
An den vergangenen Wochenenden hatten sieben Teilnehmer die Gelegenheit ihr Grundwissen rund ums Pferd zu vertiefen. Unter der Anleitung von Anina Winkes wurden im theoretischen Teil des Lehrgangs Grundlagen vermittelt, angefangen bei anatomischen Merkmalen, der Pflege, Fütterung und Haltung des Pferdes bis hin zur Veterinärkunde und dem Transport. Um die nach dem theoretischen
Unterricht rauchenden Köpfe abzukühlen, wurde an den Nachmittagen das Erlernte geübt. Selbst bei vermeintlich einfachen Aufgaben, wie dem Putzen und Führen eines Pferdes im Schritt und Trab, wurde viel Neues erlernt. Beim Verladen auf einen Anhänger war dann der Teamgeist und Geduld gefragt. Zu zweit bzw. zu dritt klappte das Verladen dann problemlos. Eine große Herausforderung für alle Teilnehmer war die Abnahme der PAT-Werte am Pferd. Alle Teilnehmer stellten sich der Prüfung, bestehend aus theoretischem und praktischem Teil und bestanden diese. Mit dem Basispass Pferdekunde haben sie nun die Möglichkeit, weitere Reitabzeichen abzulegen.


28. Januar, Jahreshauptversammlung
Am 28. Januar findet unsere Jahreshauptversammlung in der
Margaretenmühle statt, Beginn 10:00 Uhr. 


Andreas Kühl (Tex)/(Fotos)







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